Mentale Gesundheit macht Schule

Projekt eingereicht am:

Fünf Millionen Jugendliche gehen jeden Tag in die weiterführende Schule, wo ihnen kein einziges Fach beibringt, mit Druck, Angst oder Überforderung umzugehen. Dabei ist mentale Gesundheit zentrale Voraussetzung für Selbstwirksamkeit, Lernmotivation und Teilhabe. Belastungen nehmen seit Jahren zu, verstärkt durch Krisen, Transformationsdruck, digitale Stressoren. Bis zu 75% aller psychischen Erkrankungen beginnen jedoch vor dem 25. Lebensjahr, rund 50% bereits vor dem 14. Sozial benachteiligte Jugendliche tragen dabei ein 2- bis 3-fach erhöhtes Risiko. Prävention bedeutet also auch Bildungs- und Chancengerechtigkeit. Junge Menschen wachsen in einer Welt auf, die Resilienz einfordert, und bekommen die Werkzeuge dafür zu selten mit auf den Weg. Das wollen wir bei Kopfsachen ändern. Was 2020 als Idee dreier Psychologiestudierender begann, ist heute ein gemeinnütziger Verein mit 30 Mitarbeitenden und 120 Ehrenamtlichen. In wissenschaftlich fundierten Workshops vermitteln wir Schüler*innen Grundlagen der mentalen Gesundheitskompetenz – direkt im Klassenzimmer. Professionell ausgebildete Workshopleitungen begegnen den Jugendlichen dabei auf Augenhöhe, nah an ihrer Lebenswelt und mit alltagsnahen Methoden. Neben Workshops für Schüler*innen bieten wir Fortbildungen für Lehrkräfte, Elternabende und digitale Begleitung. So verankern wir mentale Gesundheit nachhaltig im Schulalltag. Mittlerweile konnten wir an unseren fünf Standorten bereits über 38.000 Schüler*innen mental stärken.

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