Lesbenwohnprojekt und queeres Soziokulturelles Zentrum Berolinastraße

Projekt eingereicht am:

In Berlin-Mitte eröffnet diesen Sommer das RuT-Wohnprojekt – ein inklusives Lesbenwohnprojekt mit queerem soziokulturellem Zentrum. Das RuT-Wohnprojekt schafft einen inklusiven Wohn- und Begegnungsort für queere Frauen verschiedener Generationen – mit und ohne Behinderung – sowie für die queere Community und die Nachbarschaft. Ausgangspunkt des Projekts ist die Erfahrung, dass lesbische Frauen, insbesondere im Alter oder mit Behinderung, häufig von Mehrfachdiskriminierung, sozialer Isolation und Unsichtbarkeit betroffen sind. In bestehenden Angeboten der Altenhilfe, Behindertenhilfe und Seniorenarbeit werden ihre Lebensrealitäten bislang kaum berücksichtigt. Das Projekt stärkt deshalb gezielt Sichtbarkeit, Teilhabe und Selbstbestimmung. Das Projekt verbindet gemeinschaftliches Wohnen mit sozialer Infrastruktur. Rund 73 barrierearme Wohnungen, eine Pflege-Wohngemeinschaft für Frauen mit Unterstützungsbedarf, Beratungsräume, ein barrierefreier Veranstaltungssaal und ein öffentliches Kiez-Café schaffen Raum für solidarisches Zusammenleben, Beratung, Gesundheitsförderung sowie Kultur- und Bildungsangebote. Als offenes Haus im Quartier fördert das Projekt Begegnung zwischen Bewohnerinnen, Nachbarschaft und LSBTI-Community. Kulturveranstaltungen, Workshops und Beratung stärken Vielfalt, soziale Teilhabe und gegenseitige Unterstützung und leisten damit einen Beitrag zu mehr Geschlechtergerechtigkeit, zur Verringerung sozialer Ungleichheit und zu inklusiven Städten.

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